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t3cp documentation

Inhaltsverzeichnis

Installation

Die aktuellste t3cp-Version finden Sie unter Download t3cp.   Sie können in T3CP unter Einstellungen / Update eine Aktualisierung des Programms ausführen.

Voraussetzungen:

- aktuelle SAP-GUI (SAP AG)
- aktuelle Version von Microsoft Data Access Components, MDAC. MDAC finden Sie aktuell unter
http://www.microsoft.com/downloads Suchbegriff „MDAC“. (Ist für 8.1, 10 bereits vorhanden)

 

 

Installation per t3cp starter 

Laden Sie den t3cp-Starter und führen diesen aus.  Beachten Sie den Hinweis für Win 8.1 und folgende: T3CP and Windows 8 & 10 .


Bei der Erstausführung wird "Installation" statt "Update" angezeigt. Durch den Klick auf Update bzw. Installation wird das Programm auf den Rechner kopiert. Es werden keine Installationsberechtigungen benötigt.

 

Installation per MSI-Setup oder Click Once

Starten Sie die heruntergeladene Setup.exe. Auf Ihrem Bildschirm wird nun folgendes Fenster erscheinen:

 Abbildung: Installationsprozess gestartet

 

Im Anschluss auf die Überprüfung wird ein weiteres Fenster angezeigt.

 

 Abbildung: Sicherheitsfenster

 

Bitte klicken Sie auf "Installieren". Daraufhin wird sich ein Fenster mit dem Installationsfortschritt öffnen.

 

 Abbildung: Installationsfenster

 

Erstaufruf

Sobald die Installation abgeschlossen ist, startet sich T3CP. Um T3CP produktiv nutzen zu können, müssen Sie dieses lizenzieren. Es erscheint ein Warnhinweis, dass T3CP nicht lizenziert ist.

 Abbildung: Aktivierungsfenster und Meldung über fehlende Lizenzierung

Aufruf

T3CP kann je nach System und Installation wie folgt aufgerufen werden:
über das Startmenü -> Alle Programme -> CSBG -> T3CP geöffnet werden,  (falls per MSI installiert)
bzw. über Alles Apps -> CSBG -> T3CP (falls per MSI installiert ab Win 10)
oder über die Ikone auf dem Desktop,
oder direkt in der Befehlszeile, z.B. per C:\Users\username\AppData\Local\T3CP

Hauptmenü

Abbildung: Hauptfenster

Mithilfe des Hauptfensters können Sie Links für Tabellen und Queries einrichten und bearbeiten. 

 

 

 

Optionen

Abbildung: Optionenfenster

Bei dem Optionenfenster können Sie die folgenden Werte setzen:
die Programmsprache: "Sprache",
die Log-Option aktivieren bzw. deaktivieren "Log",
die "AutoLogin-Option" einschalten (damit loggt sich t3cp auch im interaktiven Betrieb automatisch in das jeweilige SAP-System ein),
den "Connection-String" setzen: dies is die Datenbank mit den Steuertabellen von t3cp (nicht unbedingt gleich der Datenbank mit den Nutzdaten,
das Datumsformat für die Platzhalter #DATE und #SDATE in den Filterbedingungen,
festlegen, ob im Batch-Mode ein Fenster angezeigt werden sollen. "-display" wertet einen dann zu übergebenden Aufrufparameter aus.

Wizard

Zur Erstellung einer Tabellen-Abfrage können Sie sich unter Start / Wizard leiten lassen:

Abbildung: Wizard

  1. Der erste Schritt ist die Anmeldung bei dem SAP-R/3-System. Die Login-Daten können gespeichert werden. Es wird aber für die Anwendung nur eine Verbindung gespeichert. Weitere Details siehe Abschnitt Login
  2. Übertragen der Struktur, die die Tabelle beschreibenden Daten werden ermittelt, siehe Erstellung eines neuen Links
  3. Editieren der Tabellen-Struktur – hier wird die Feld-Zuordnung und die Filter-Bedingungen festgelegt, siehe Link editieren
  4. Erstellen der Empfangstabelle: falls in der Ziel-Datenbank die Tabelle noch nicht angelegt ist, kann man sie nun erstellen (entspr. den Vorgaben aus der Feld-Zuordnung).
  5. Start Starten Sie nun die Daten-Übertragung
  6. Beenden Sie den „Wizard“ mit Fertig
Login
Unter SAP / Login können Sie sich an einem SAP System anmelden.
Wählen Sie ein System aus. 


Abbildung: SAP Logon

Geben Sie daraufhin User, Client und Passwort ein. Die Systeme werden aus den SAP-GUI-Einstellungen ihres PCs übernommen.
Die Login-Daten können gespeichert werden. Es wird aber für alle Links nur eine Verbindung gespeichert.


Abbildung: Logindaten eingeben


Falls Sie einen Kommandozeilenaufruf planen, damit die Verbindung wieder aufgebaut werden können. Dazu klicken sie bei der Meldung, die nach erfolgreichem Login erscheint, ob Sie die Daten speichern wollen auf Ja. Danach erscheint folgendes Fenster, bei dem Sie das Passwort bestätigen müssen. Hier haben Sie zudem die Option, das Passwort PC-spezifisch in der Datenbank abzulegen.


Abbildung: Passwort speichern

Sie sind nun bei dem SAP-System eingeloggt und können die weiteren Funktionen von T3CP nutzen.
Ausführen
Um die Datenübertragung zu starten wählt man auf dem Hauptmenü einen Link aus. Dafür klicken Sie links neben dem Link auf das Feld.
Danach klicken Sie auf den "Start"-Button unten links. Die Übertragung wurde gestartet. Bitte haben Sie etwas geduld, dieser Vorgang
kann bis zu einige Minuten dauern.


Abbildung: Daten übertragen
Link editieren
Um einen bestehenden oder neu angelegten Link zu editieren, wählen Sie diesen im Hauptmenü aus und klicken anschließend den Button "Editieren der Tabellen-Struktur". Es öffnet sich das Fenster "Struktur bearbeiten".



Abbildung: Struktur bearbeiten

Es erscheint die Feldliste der Tabelle (in diesem Fall der Tabelle T001).

Die Spalte „Dest. Field“ (Destination Field – Ziel-Feld) kann editiert werden. Ein leeres Ziel-Feld wird nicht übertragen. Sie können auch abweichende Ziel-Felder angeben.

Achten Sie beim Editieren darauf, daß die Anzahl der zu übertragenen Bytes je Datensatz nicht größer 512 ist. Die Zahl unten ist in diesem Fall grün. Ist die Byte-Zahl zu hoch erscheint eine entspr. Meldung. Dann müssen weitere Felder von der Übertragung ausgenommen werden.

Mit einem Doppelklick auf das leere Zielfeld wird wieder der Original-Name eingetragen. Über den Reiter „SQL Optionen“ kommt man zu weiteren Einstellungs-Möglichkeiten:


Abbildung: Struktur bearbeiten

Oben rechts ist der Befehl für die automatische Ausführung angegeben.

Sie können dies unter Windows unter „Start“ / „Ausführen“ testen. Dabei muß ggfs. der Pfad zu t3cp.exe angegeben werden. 

“SQL before” und “SQL after”

Unter “SQL before” und “SQL after”  können sie SQL-Statements angeben, die vor und nach dem Update ausgeführt werden. Mit zB. „delete  T001X“ wird die Tabelle zuvor gelöscht, damit die Einträge nicht mehrfach eingetragen werden.

Wenn die SQL-Datenbank transaktional arbeitet, also ein Rollback unterstützt, sollte Transactional angewählt sein. Damit werden sämtliche Inserts und die SQL-Staements mit einer Logical Unit of Work abgesetzt (commit) oder bei einem Fehler zurück genommen (rollback)

Mit dem Feld „Active“ werden die Jobs aktiv geschaltet für den Batchlauf. Ist "Aktiv" nicht markierrt, dann wird diese Aufgabe für einen ansonsten geplanten Job übersprungen.

Unter Filter kann ein Filter-Bedingung angegeben werden. Mit „ORT01 = 'Germany' and BUKRS = '0100'” geben Sie an, daß nur entsprechende Datensätze übertragen werden.

Datenexport

 

Obwohl die Beispiele für dieses Programm auf den Datenaustausch in eine Access - Datenbank abzielen, kann jedes ODBC fähige Programm bzw. Datenbank verwendet werden, um Daten entgegen zu nehmen. Besteht der Wunsch als Zielsystem Excel zu verwenden, ist einfach der Ziel ODBC Verbindungseintrag, in der Abbildung unter "Dest. ODBC", zu ändern:
Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=c:\Zieltabelle.xls;Extended Properties="Excel 8.0;HDR=Yes"

Dafür kann der "Dest. ODBC" genutzt werden. Damit lassen sich einfache DSN-Strings zusammensetzen und in t3cp verwenden.

Dabei gilt es darauf zu achten, daß die Zieltabelle, hier z. B. auf C:\ eine Excel Arbeitsmappe namens Zieltabelle.xls, existiert bzw. nachfolgend erstellt wird.

Ziel-Tabelle erstellen

Anschließen können Sie eine Ziel-Tabelle in ODBC-Datenbank erstellen lassen. Es werden dann genau die Felder aus der Feld-Zuordnung angelegt



Abbildung: Tabelle erstellen

Mit „SQL-Befehl ausführen“ wird der Befehl ausgeführt.

Einplanung
Um eine Ausführung einplanen zu können, öffnen Sie zunächst den Scheduler (Hauptmenü -> Start -> Scheduler).

Abbildung: Scheduler

Um eine Einplanung einzurichten, klicken Sie auf dem Fenster zunächst auf den Button "Neuen Task erstellen". 
Es öffnet sich das Fenster "Schedule hinzufügen".


Abbildung: Schedule hinzufügen

Zunächst tragen Sie den Link ein, der eingeplant werden soll. Optional können Sie hier eine Beschreibung hinzufügen. Weitere Werte werden angezeigt, können aber nicht geändert werden.

Zum Einrichten von Auslöser klicken Sie auf den Reiter "Triggers".


Abbildung: Schedule hinzufügen - Triggers

Zu Beginn sind noch keine Auslöser vorhanden. Um Auslöser hinzu zufügen, klicken Sie auf den Button "Add new trigger".
In der Liste "Trigger" erscheint der Eintrag "Trigger0". Wählen Sie diesen aus und klicken Sie anschließend auf "edit trigger".



In dem erscheinenden Fenster "Auslöser editieren" können Sie die Art des Auslösers festlegen sowie weitere Eigenschaften bearbeiten.
Die möglichen Arten des Auslösers sind "Login", "Wöchentlich", "Monatlich", "Einmalig" und "Leerlauf".

Ein Login-Auslöser wird aufgerufen, wenn man sich beim Betriebssystem einwählt. Ab Windows Vista wird eine Verzögerung unterstützt.

Ein Wöchentlich-Auslöser kann zu jedem Wochentag aufgerufen werden.

Bei einem Monatlich-Auslöser können die einzelnen Tage im Monat ausgewählt werden.

Ein Einmalig-Auslöser wird zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgerufen.

Ein Leerlauf-Auslöser wird aufgerufen, wenn sich das Betriebssystem im unausgelasteten Zustand befindet.

Zudem besitzt jeder Auslöser die Eigenschaft des Wiederholens in einem Zeitraum.

Ausgenommen vom Einmalig-Auslöser besitzen die restlichen Auslöser die Gültigkeitsbeschränkung auf einen Zeitraum.

Ausgenommen vom Leerlauf- und Login-Auslöser besitzen die restlichen Auslöser die Festlegung des Auslöse-Zeitpunkts.

Im Anschluss auf das Einrichten des Auslösers kann dieser gespeichert werden und im Anschluss kann die fertige Einplanung durch das Speichern in das System eingeschrieben werden. Diese Einplanung erscheint nun beim Scheduler in der Liste.